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Videoclip-Kunstwerk
Pulp Fiction mit Lady Gaga und Beyoncé


Lady Gaga war 2009? Musikvideos sind eine sterbende Kunstform? Vergessen Sie's! In ihrem an Tarantino-Filme erinnernden Clip-Kunstwerk "Telephone" zieht der New Yorker Popstar alle Register der Provokation - und will zeigen, dass sie auch dieses Jahr den Ton angibt.

Die nackte blonde Frau wird brutal in ihre Zelle gestoßen, sie wehrt sich mit Händen und Füßen und springt wild ans Zellengitter, als es sich vor ihr schließt. Ihr Intimbereich ist gepixelt, aber der Wärter, im Weggehen, sagt lakonisch zu seiner Kollegin: "Ich wusste doch, dass sie keinen Schwanz hat."

Lady Gaga ist also doch eine Frau. Letztes Jahr gab es nach einem Bühnenauftritt, bei der ihr das Kleid hochrutschte und eine erstaunliche Ausbeulung im Höschen offenbar wurde, sofort Gerüchte, die immens erfolgreiche New Yorkerin ("Poker Face") sei in Wahrheit ein Mann. Stefani Germanotta, so Gaga bürgerlich, machte ihrem Künstlernamen alle Ehre und nutzte die PR-Möglichkeit: Klar habe sie einen Penis, sie sei ja schließlich ein Hermaphrodit, ein Zwitter, irgendwie auch ein Kerl.

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Die teuersten Musikvideos aller Zeiten


Viele Lieder werden erst im Zusammenspiel mit dem dazugehörigen Video zu Welthits. Das wissen auch die Künstler und investierten viele Millionen Dollar in die filmische Umsetzung ihrer Stücke. Der Fernsehsender HIT24 hat eine Rangliste mit den 18 teuersten Videos erstellt. Das teuerste kostete sieben Millionen Dollar.

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Pirate-Bay-Prozess: IFPI-Chef im Zeugenstand


Forderung von 2,1 Mio. Euro Schadenersatz "eher konservativ"

Stockholm (pte/26.02.2009/13:55) - "Die Piraterie hat der Musikindustrie einen enormen Schaden zugefügt. Für legale Anbieter ist es unmöglich, im Konkurrenzkampf mit kostenlosen Download-Möglichkeiten zu bestehen". Mit diesen Worten leitete John Kennedy, Vorsitzender der International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) http://www.ifpi.org gestern, Mittwoch, den achten Verhandlungstag im Prozess gegen die Gründer der Torrent-Webseite The Pirate Bay http://www.piratebay.org ein. Den vier Betreibern der Internet-Tauschbörse wird vorgeworfen, Mio. von Nutzern den Zugang zu illegalen Musik-, Film- und Game-Downloads ermöglicht zu haben (pressetext berichtete: http://pte.at/pte.mc?pte=090216026). Der angerichtete Schaden sei zwar nur schwer zu beziffern, aber der IFPI-Chef geht davon aus, dass die gegen The Pirate Bay eingebrachte Schadensersatzforderung in der Höhe von 2,1 Mio. Euro noch eher konservativ ausgefallen ist.

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YouTube und Universal planen Musikportal

Verhandlungen zu "Vevo" bereits in fortgeschrittenem Stadium
Mountain View/New York (pte/05.03.2009/11:14)

Das Videoportal YouTube http://www.youtube.com verhandelt mit dem Musiklabel Universal Music Group http://www.universal-music.com über die Gründung einer neuen Online-Musikplattform. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf anonyme Insiderquellen berichtet, haben die Gespräche für den unter dem Arbeitstitel "Vevo" geführten Service bereits ein "fortgeschrittenes Stadium" erreicht. Längerfristiges Ziel der beiden Partner ist die Etablierung eines Konkurrenzprodukts zu Webangeboten wie dem des Musiksenders MTV, das neben Videoclips von Künstlern aus dem Universal-Repertoire auch Musik von anderen Labels wie Sony Music, EMI und Warner Music enthält. Finanzielle Details der geplanten Kooperation stehen allerdings noch nicht fest, heißt es aus den Insiderkreisen.

 

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Britney Spears On top: Das teuerste Musikvideo 2008

236.000 US-Dollar - so viel hat "Womanizer", das sexy Comeback-Video von Britney Spears gekostet. Der Clip ist damit das teuerste Musikvideo 2008.

Wer sein Comeback ordentlich angeht, der muss eine Menge Geld in die Hand nehmen. Das dürfte sich Britney Spears gedacht haben. Ihr Clip "Womanzier" ist das teuerste Musikvideo des Jahres 2008. Damit konnte Britney zumindest in dieser Hinsicht ihr großes Idol abhängen: Madonna. Die Künstlerin und Adoptivmama zeichnet gemeinsam mit Ex-N´Sync-Star Justin Timberlake für die zweitteuerste Produktion des Jhares 2008 verantwortlich: Die "4 Minutes" kosteten stolze 197.000 US-Dollar.

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YouTube sperrt Musikvideos auch in Deutschland

GEMA fordert 50 Mal höhere Lizenzabgaben als britische Verwertungsgesellschaft

Hamburg (pte/01.04.2009/10:55) - Die Videoplattform YouTube http://www.youtube.com sperrt nun auch Musikvideos in Deutschland. Nachdem erst kürzlich Lizenzverhandlungen mit der britischen Verwertungsgesellschaft PRS for Music scheiterten und Musikvideos in Großbritannien blockiert wurden (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090310021/), ist es jetzt zu einem Zerwürfnis zwischen Google und der deutschen GEMA http://www.gema.de gekommen. Grund dafür sind um ein Vielfaches höhere Lizenzforderungen seitens der Verwertungsgesellschaft, wie Google in einem offiziellen Blog-Eintrag mitteilt. "Wir hatten mit der GEMA die vergangenen eineinhalb Jahre ein sehr harmonisches Verhältnis. Nun jedoch verlangt diese Lizenzabgaben von zwölf Cent pro abgespieltem Stream - eine völlig überzogene Forderung", kritisiert Google-Sprecher Kay Oberbeck im Gespräch mit pressetext. Die britische Verwertungsgesellschaft habe zuletzt 0,22 Cent vorgeschlagen, damit liege die GEMA-Forderung um ein Fünzigfaches darüber.

 

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